Kramermarkt: Verkehrs- und Sicherheitskonzept steht

Oldenburg. Damit die Gäste den Kramermarkt möglichst stressfrei genießen können, hat die Marktverwaltung in Zusammenarbeit mit weiteren Behörden das in den vergangenen Jahren bewährte Verkehrs- und Sicherheitskonzept fortgeschrieben.

Verkehr und Parken
Das Kramermarkt-Gelände besticht durch die Nähe zum Hauptbahnhof und zum ZOB, die nur wenige Gehminuten entfernt sind. Allein schon aus diesem Grund empfiehlt die Stadt Oldenburg die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs. Neben den Bussen der VWG sorgen die Nordwestbahn, die Deutsche Bahn AG und die Regionalbusse aus den umliegenden Landkreisen für ein entspanntes Erreichen des Marktgeländes.

Den mit dem Pkw anreisenden Gästen steht wie in den vergangenen Jahren die Fläche der Firma Agravis an der Ecke Maastrichter Straße/Wehdestraße als Parkplatz zur Verfügung. Für eine optimale Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr wird die VWG die Führung der Buslinien 306 und 310, die üblicherweise am ZOB enden, während der Dauer des Kramermarktes verlängern. Beide Buslinien fahren über die Straßburger Straße, Donnerschweer Straße und Wehdestraße bis zum Parkplatz P2 auf dem Agravis-Gelände und wieder zurück. Auf dieser Strecke bieten sich mehrere Möglichkeiten zum Ein- und Ausstieg, um anschließend bequem den Kramermarkt zu erreichen.

Alle Parkflächen sind auch 2019 gebührenpflichtig. Für die Nutzerinnen und Nutzer des Parkplatzes P2 auf dem Agravis-Gelände bietet sich der Vorteil, dass der Bustransfer bereits in den Parkgebühren enthalten ist.

Die Verkehrsführung durch flexibel zu schaltende mobile LED-Tafeln hat sich in den vergangenen Jahren sehr bewährt. Dieses Konzept wird daher beibehalten.

Sicherheit
Das Thema Sicherheit ist selbstverständlich auch beim Oldenburger Kramermarkt von zentraler Bedeutung. Unter Berücksichtigung der Erfahrungen der vergangenen Jahre und aktueller Aspekte haben Polizei, Feuerwehr und Marktverwaltung das Sicherheitskonzept in enger Zusammenarbeit abgestimmt.

Die Polizei und die Feuerwehr sind in der Großen EWE-Arena erreichbar. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) kann im Bereich des Foyers der Kongresshalle angetroffen werden. Zusätzlich sind Kräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe im Einsatz, die im Eingangsbereich „Unterm Berg“ eine Sanitätsstation einrichten. Darüber hinaus sind Streifen des Sanitätsdienstes und der Polizei auf dem Marktgelände unterwegs. An den Wochenenden werden die lokalen Polizeidienste von weiteren Kolleginnen und Kollegen aus den umliegenden Dienststellen unterstützt.

Wie im Vorjahr informieren Hinweistafeln in allen Eingangsbereichen über die Verhaltensregeln auf dem Platz. Ebenso wie das Mitführen von Waffen und sonstigen gefährlichen Gegenständen ist es nicht gestattet, Flaschen und Gläser mit auf den Markt zu bringen. Die Stadt Oldenburg appelliert außerdem an alle Hundebesitzer, die Tiere nicht mit auf das Marktgelände zu nehmen.
Auf dem Gelände selbst erleichtern an allen wichtigen Kreuzungsbereichen Hinweistafeln die Orientierung und informieren über die kürzeste Verbindung zur Polizei, zu den Rettungsdiensten oder auch zur Marktverwaltung.

Festumzug und Straßensperrungen
Der Umzug am Samstag, 28. September, wird voraussichtlich wieder mehr als 100.000 Menschen in die Innenstadt locken. Vom Staatstheater aus werden um 13.45 Uhr über 100 Festwagen und Umzugsbeiträge in Richtung Marktgelände starten. Das Ziel an den Weser-Ems-Hallen wird voraussichtlich gegen 16.30 Uhr erreicht werden. Mit dabei: Musikkapellen, Akrobatinnen und Akrobaten, Sportlerinnen und Sportler, Bürger- und Ortsvereine sowie viele Themenwagen. Zum Mitfeiern an der Straße empfiehlt es sich, Taschen und Tüten für „Oldenburger Kamelle“ bereitzuhalten.

Den Oldenburger Besucherinnen und Besucher des Kramermarktumzuges wird geraten, das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Auswärtige Gäste, die mit dem Pkw anreisen, werden wegen der eingeschränkten Parkmöglichkeiten gebeten, ihre Fahrzeuge auf den kostenlosen Parkplätzen am Oldenburger Autobahnring abzustellen und den Buslinienverkehr zu nutzen.

Für den Festumzug werden weite Bereiche der Innenstadt bis zur Weser-Ems-Halle voll gesperrt. Der innenstadtnahe Bereich kann während des Umzuges vom Kfz-Verkehr weder angefahren noch verlassen werden. Er sollte daher großräumig über den Autobahnring umfahren werden. Der Hauptbahnhof ist während des Umzuges über Amalienstraße-Huntestraße-Stau-Güterstraße sowie Donnerschweer Straße-Wehdestraße-Stau-Güterstraße erreichbar. Die Innenstadt-Krankenhäuser können über die Autobahn-Anschlussstelle OL-Haarentor und die Ofener Straße/Peterstraße erreicht werden.

Folgende Straßen werden von etwa 12 Uhr bis 16.30 Uhr gesperrt:
• ab circa 12 Uhr der Straßenzug Gerberhof/Tirpitzstraße/Hindenburgstraße zwischen Prinzessinweg und Lindenallee;
• ab circa 12.15 Uhr der Straßenzug Hindenburgstraße/Roonstraße von Lindenallee bis Theaterwall, Cäcilienstraße, Roggemannstraße, Moltkestraße, Herbartstraße und Wienstraße;
• ab circa 13.20 Uhr die Straßen Theaterwall und Heiligengeistwall, Am Stadtmuseum, Donnerschweer Straße und Neue Donnerschweer Straße zwischen dem Pferdemarkt und der Lindenstraße, Straßburger Straße, Berliner Platz und Maastrichter Straße sowie die Ofener Straße ab der Kreuzung Herbartstraße/Peterstraße in Fahrtrichtung stadteinwärts;
• ab circa13.30 Uhr die Kreuzung Paradewall/Schlosswall in Fahrtrichtung Schlosswall, vom Straßenzug Poststraße/Paradewall kommend kann der Verkehr nur noch über die Straßen Damm und Westfalendamm abfließen;
• ab circa 13.30 Uhr die Kreuzung Damm/Huntestraße in Fahrtrichtung Schlosswall, aus Richtung Westfalendamm und Damm kommend in Fahrtrichtung stadteinwärts kann der Verkehr nur noch über die Huntestraße abfließen;
• ab circa 13.40 Uhr die Hauptstraße zwischen Marktplatz Eversten/Wienstraße und Marschweg sowie die Gartenstraße;
• ab circa 15 Uhr muss auch der Straßenzug Meinardusstraße/Lindenallee kurzzeitig gesperrt werden.