Das Oldenburger Stadtfest steht in den Startlöchern

Bis zu 400.000 Besucherinnen und Besucher des Oldenburger Stadtfestes wollen auch in diesem Jahr wieder in den Straßen der Altstadt feiern: Die große Party findet vom 29. bis 31. August in der Fußgängerzone statt und wird
parallel dazu bereits ab dem 28. August um die Veranstaltung „Kochen am Schloss“ auf dem Schlossplatz ergänzt. Mit 240 Ständen, 18 Bühnen und 80 Bands gilt das Oldenburger Stadtfest als das größte Open-Air-Festival im Nordwesten. Überall in der Innenstadt gibt es Live-Musik und Showacts. Die Geschäfte und Gastronomie locken die Besucher mit besonderen Angeboten. Neben einem reichhaltigen Angebot an Speisen und Getränken gibt es auch viele Verkaufsstände mit Schmuck, Textilien und vielem mehr.

Neu ist, dass das „Kochen am Schloss“ in diesem Jahr nicht mit dem Stadtfest endet, sondern auch am Sonntag, 1. September, noch die Möglichkeit besteht, auf dem Schloßplatz kulinarische Köstlichkeiten zu probieren.

Eine weitere Neuheit ist die Schlagermeile in der Kurwickstraße. Nach der Sanierung ist auch der Waffenplatz in diesem Jahr wieder beim Stadtfest integriert. Hier baut Energy Bremen eine große Bühne auf, die mit Spezialeffekten ausgestattet ist. Zum ersten Mal dabei ist auch die “Jever-Live-Bühne” auf dem Julius-Mosen-Platz. Besucher des Deichbrand-Festivals kennen die Bühne, auf der Independent-Musik gespielt wird. Auch das “One Love Hip Hop-Festival”, das es vor einigen Jahren schon einmal gab, ist in diesem Jahr in der Heiligengeiststraße wieder mit dabei.

Der Veranstalter und die beteiligten Behörden – insbesondere das Bürger- und Ordnungsamt, die Feuerwehr sowie die Polizei – haben ihre Planungen zur Vorbereitung für ein friedliches und sicheres Stadtfest abgeschlossen.

Ost-West-Achse als schneller Rettungsweg
In punkto Sicherheit haben die beteiligten Akteure in den vergangenen Wochen die aktualisierte Aufbauplanung abgestimmt und das bewährte Sicherheitskonzept weiterentwickelt. Stadt, Polizei und Veranstalter haben besonders die Zufahrts- und Rettungswege in den Blick genommen. Auch in diesem Jahr werden an verschiedenen Stellen, wie zum Beispiel am Julius-Mosen-Platz, in der Wallstraße und am Schlossplatz insgesamt 48 Zufahrtssperren aus Beton aufgestellt, um diese Bereiche zusätzlich abzusichern. Erstmals wird eine Ost-West-Achse als schneller Rettungsweg geschaffen, indem die Gast-, Schütting- und Staustraße von Ständen weitgehend freigehalten werden. Beginn für den Aufbau der Zufahrtssperren und für die Aufbauarbeiten zum Stadtfest
ist Dienstag, 27. August.

Wallstraße ab 22 Uhr gesperrt
Nach Abschluss der Bauarbeiten zur Neugestaltung des Waffenplatzes wird dieser Bereich in diesem Jahr wieder für das Stadtfest genutzt. Aufgrund des erwarteten großen Andrangs am Waffenplatz wird die Wallstraße an allen drei Abenden wieder ab 22 Uhr von der Polizei für Pkw gesperrt, auch eine Zufahrt zum Parkhaus Waffenplatz ist dann nicht mehr möglich. Der Taxenstand am Waffenplatz wird wie im Vorjahr in den Bereich Heiligengeistwall (von Höhe Polizeigebäude bis zur Einmündung Mottenstraße) auf die dortigen Parkflächen verlegt.

Für die Einsatz- und Rettungsfahrzeuge wird in der Straße „Schloßplatz“ ab 18 Uhr auf der Parkreihe neben den Parkplätzen des Verwaltungsgerichts direkt entlang des Schlossplatzes eine Halteverbotszone eingerichtet.

Polizei und Ordnungsamt kontrollieren
Während des Stadtfestes werden Polizei, Feuerwehr sowie der Außendienst des Bürger- und Ordnungsamtes gemeinsam mit dem Veranstalter laufend die Sicherheitslage beobachten. Die Polizei wird verstärkt an den Bühnenbereichen, aber auch auf den Straßen, Präsenz zeigen, ebenso eine Reihe von Zivilkräften einsetzen. Wie in den Vorjahren sind auch die Außendienstmitarbeiterinnen und -mitarbeiter des Bürger- und Ordnungsamtes an allen Stadtfesttagen im Einsatz. Gemeinsam mit der Polizei nimmt das Jugendamt wieder Jugendschutzkontrollen vor.

Die Polizei bittet darum, bei Übergriffen und möglichen Straftaten unverzüglich die Nummer 110 zu wählen.

Keine Glasflaschen mitbringen
An alle Besucherinnen und Besucher des Stadtfestes wird dringend appelliert, keine Gläser und Glasflaschen mitzubringen. In den vergangenen Jahren ist es immer wieder zu Schnittverletzungen aufgrund von Glasbruch gekommen. Bei Glasbruch drohen daher Bußgelder in Höhe von mindestens 100 Euro. Mit Bußgeldern in gleicher Höhe ist zu rechnen, wenn Personen angetroffen werden, die ihre Notdurft an Stellen verrichten, die hierfür nicht vorgesehen sind. Toilettenwagen sind in ausreichender Anzahl vorhanden, und auch die teilnehmenden Gastronomiebetriebe stellen ihre Toilettenanlagen zur Verfügung.

Feuerwehr probt Durchfahrt
Nach dem Aufbau sämtlicher Stände, Bühnen und Theken werden Feuerwehr sowie Bürger- und Ordnungsamt am Donnerstag, 29. August, die Stände abnehmen und mit dem Feuerwehrfahrzeug einen Durchfahrtsversuch starten. Hierdurch soll für den realen Einsatzfall eine ungehinderte Fahrt der Rettungsfahrzeuge sichergestellt werden.

In der Innenstadt stehen für die Besucherinnen und Besucher drei Erste-Hilfe-Stationen zur Verfügung (Neue Straße, Staustraße und Schlossplatz). Zusätzlich ist in der Gaststraße die Brandsicherheitswache der Feuerwehr eingerichtet.

Alle Feiernden werden gebeten, ihre Fahrräder nicht „wild“ und vor allem nicht in Feuerwehr- und Rettungszufahrten abzustellen. Es sollte gewährleistet sein, dass Rettungsfahrzeuge die Wege zu jeder Zeit passieren können. Es muss damit gerechnet werden, dass behindernde Räder kostenpflichtig entfernt werden.

Informationen zum Programm gibt es im Internet unter www.stadtfest-oldenburg.de